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Lasse negative Gedanken los

  • Beitrags-Kategorie:Gefühle

Es gibt sie, die Momente im Leben, in denen sich alles anstrengend anfühlt. Dein Terminkalender ist voll, Mitmenschen lassen ihren Frust an dir aus und zu allem Überfluss, wurde auch noch die Straße gesperrt, die dich jeden Tag zur Arbeit führt. Wenn viele solcher Situationen zusammenkommen, kann es passieren, dass wir uns gereizt, überfordert und ausgelaugt fühlen. Doch die gute Nachricht ist: Wir können durch unser Handeln und Denken selbst beeinflussen, wie wir das Leben wahrnehmen.

 

Die Sprache der Gefühle

Unsere Emotionen zeigen uns sehr deutlich, wie es uns geht. Vor allem in stressigen Zeiten, neigen wir dazu, Gefühle zu ignorieren und von uns weg zu schieben. Damit es uns langfristig gut geht, ist es allerdings wichtig, dass wir unser Befinden bewusst wahrnehmen. Empfindungen, die wir verdrängen, können sich nicht auflösen. Sie werden sich bei nächster Gelegenheit wieder zeigen.

Natürlich wünscht sich jeder Mensch, immer gut gelaunt, voller Energie und ausgeglichen durch das Leben zu gehen. Doch unsere Gefühle sind vielseitig und gehören in all ihren Facetten zu uns. Gefühle die uns belasten, sagen uns, auf was wir in unserem Leben achten sollten.

Wenn du merkst, dass Gefühle aufkommen, halte einen Momente inne und nehme sie bewusst an. In dem Moment, indem du dir die Erlaubnis gibst, dass Emotionen da sein dürfen, achtest du auf deine Bedürfnisse. Ich möchte dir dazu ein Beispiel nennen:

Wenn du im Alltag viel Druck erlebst, reagierst du vielleicht wütend, verärgert oder genervt. Benenne und erkenne für dich, warum diese Emotionen sich zeigen. Frage dich im nächsten Schritt, was du brauchst, damit es dir wieder besser geht. Wenn du deinen Blick auf dein Innerstes richtest, kannst du zunehmend besser verstehen, warum dich bestimmte Situationen anstrengen. Die Antwort liegt in dir.

 

Achte auf dich

Manchmal ist unser Leben turbulent. Schaue einmal genau hin. Was beschäftigt dich gerade?

Ist es dein Beruf, sind es Konflikte, Sorgen oder Ängste?

Nehme dir ganz bewusst Zeit, um herauszufinden, was dich belastet. Gehe spazieren, meditiere oder höre dir deine Lieblingsmusik an. Egal, was dir Freude macht. Alles was sich für dich gut anfühlt und dir hilft zur Ruhe zu kommen, ist gut. Denn um erkennen zu können, was uns im Leben aus der Balance bringt, benötigen wir wohltuende Auszeiten.

Von daher ziehe die Bremse, sobald du spürst, dass du eine Pause brauchst. Gönne dir selbst Qualitätszeit. 

 

 

Entdecke die Kleinigkeiten

Wir rennen zur Straßenbahn, hetzen noch schnell in den Supermarkt, um schließlich pünktlich die Kinder in der Kita abzuholen. Dabei übersehen wir oft, wie wunderschön und großartig das Leben ist. Nehme dir Zeit, um auf die kleinen Dinge zu achten.

Wann bist du das letzte Mal stehen geblieben, um dir die Herbstblätter einmal ganz genau anzusehen? Kinder zeigen uns jeden Tag, wie schön das Leben ist, denn sie sind wahre Meister der Achtsamkeit. Sie erforschen jeden Stock, lassen den Sand sanft durch ihre Finger rieseln und riechen an jeder Blume. Wenn dein Leben gerade etwas schnell verläuft, dann lehne dich entspannt zurück und beobachte, was dein Kind macht. Wir können von Kindern sehr viel lernen, denn sie sind im Hier und Jetzt. Sie erforschen, beobachten und erfreuen sich an Erlebnissen, die wir als Erwachsene, oft gar nicht mehr wahrnehmen.

Tauche ein in die Welt des Kindes und lasse dir all die wunderbaren Schätze des Lebens zeigen. Nehme die Achtsamkeit auch mit in deinen Alltag. Denn wenn wir uns ganz bewusst und achtsam auf eine Situation einlassen, handeln wir wie von selbst langsamer. Achtsamkeit entschleunigt uns nicht nur, sonders lässt uns wieder spüren, wie gut es sich anfühlt, ganz bei sich zu sein.

Wenn du dir heute Abend einen Tee machst, nehmen den Tee mit all deinen Sinnen wahr. Wie riecht der Tee? Wie sieht er aus? Welche Temperatur hat der Tee?

Nehme mit jedem Schluck den Geschmack wahr und genieße die kurze Auszeit.

 

Praktiziere Dankbarkeit

Wenn es uns nicht gut geht, kann es schnell passieren, dass wir uns nur noch auf das Negative konzentrieren. Dabei übersehen wir oft, dass es im Leben sehr viele Dinge gibt, die uns reich beschenken. Wie wir Situationen bewerten, hängt von unserer Sichtweise ab.

Du kannst denken: „Oh nein, jetzt muss ich in den dritten Stock laufen.“ oder du denkst dir: „Was für ein tolles Training. Es ist gut für mein Herz-Kreislaufsystem, ein paar Stufen zu gehen.“ Du siehst, es ist dieselbe Situation, allerdings aus einem vollkommen anderen Blickwinkel betrachtet.

Um die Perspektive wechseln zu können, hilft es sehr, Dankbarkeit zu praktizieren. Es handelt sich um eine der effektivsten Methoden, um positiven Gedanken mehr Raum zu geben.

Viele Studien zeigen, dass Menschen die in „Dankbarkeit“ leben, glücklicher und gelassener sind. Denn sie konzentrieren sich darauf, was alles gut läuft. Wir halten viele Gegebenheiten oft für selbstverständlich, wie etwa zu atmen, zu gehen, gesund zu sein oder eine Familie zu haben. Mache dir bewusst, wie wertvoll dein Leben ist, dann haben es negative Gedanken und Pessimismus deutlich schwerer, dir deine gute Laune zu nehmen.

 

 

Wenn wir unsere Gefühle wahrnehmen, uns selbst und dem Leben gegenüber achtsam sind, dann können wir auch aus schwierigen Zeiten, gestärkt hervorgehen. Du entscheidest, wie du Denken und auf Situationen reagieren möchtest. Du bist der Gestalter deines Lebens.

 

„Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.“

(Ernst Ferstl)

 

Wie schaffst du es dich aus negativen Gedanken zu befreien. Teile deine Erfahrungen, gerne in den Kommentaren.

 

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